Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 29.11.2017

Vier Spiele Innenraum-Verbot und Geldstrafe gegen Alemannia-Trainer Kilic

Verhandlung vor dem WDFV-Sportgericht

Das WDFV-Sportgericht hat über die Vorwürfe gegen Fuat Kilic (Foto) verhandelt (Archiv-Foto: Getty Images).
Das WDFV-Sportgericht hat über die Vorwürfe gegen Fuat Kilic (Foto) verhandelt (Archiv-Foto: Getty Images).

Das Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hat Fuat Kilic, den Trainer des West-Regionalligisten Alemannia Aachen, wegen unsportlichem Verhalten mit einem Innenraum-Verbot für vier Pflichtspiele belegt. Zwei dieser vier Pflichtspiele sind zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt zwölf Monate. Zudem muss der Fußballlehrer eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro zahlen. Das entschied das WDFV-Sportgericht unter dem Vorsitz von Sportrichter Hubert Jung in der Verhandlung am 29. November in Duisburg.

Kilic wurde vorgeworfen, sich im Rahmen des Meisterschaftsspiels in der Regionalliga West zwischen Alemannia Aachen und der SG Wattenscheid 09 am 4. November 2017 mehrmals unsportlich gegenüber den Schiedsrichtern Jonas Seeland und Philipp Hüwe verhalten zu haben. Kilic war in der Schlussphase des Spiels aus dem Innenraum verwiesen worden und war auch im Anschluss an die Partie im Kabinentrakt des Aachener Stadions durch unsportliches Verhalten aufgefallen.

Das Urteil ist rechtskräftig, dementsprechend gilt das Innenraum-Verbot für den Trainer Fuat Kilic für die nächsten Pflichtspiele der ersten Herren-Mannschaft von Alemannia Aachen.

Kilic wurde zudem auferlegt, eine Geldbuße in Höhe von 600 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung in Hennef zu leisten.

Wegen des unsportlichen Verhaltens von Zuschauern in dem Spiel Alemannia Aachen – SG Wattenscheid wurde der Verein Alemannia Aachen im Zuge der Verhandlung vor dem WDFV-Sportgericht mit einer Geldstrafe von 3500 Euro belegt.

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